Der Sichere, dem jeweiligen Alter entsprechende Umgang von Kindern und Jugendlichen mit dem Medium Internet ist leider eher die Ausnahme und leider nicht die Regel. Das sollte uns zu denken geben und auch handeln lassen.

Es ist ausschließlich und alleinig die Aufgabe von uns Erwachsenen, Eltern und Erziehungsberechtigten dafür zu sorgen das sich ihre Kinder dem jeweiligen Alter entsprechend im Internet bewegen können und dürfen. Ausreden gibt es sehr viele, jedoch wirklich glaubwürdig erscheint hier keine. Meistens ist es Unwissenheit oder auch Bequemlichkeit die uns daran hindert unsere Kinder zu schützen.

Ich zeige Ihnen wie sie das Internet, schnell, sicher und vor allem kostenlos, ohne teuere Zusatzsoftware unter Kontrolle bekommen

Natürlich ist es die wohl einfachste Lösung dieser sehr beängstigenden Problematik Schuldzuweisungen an die Gesetzgeber und auch die Anbieter diverser Internetangebote zu machen. Aber eine Lösung kann und darf das nicht sein. Viele Angebote, welche für Erwachsene bereitgestellt werden, können problemlos von Kindern und Jugendlichen genutzt werden.

Hier reicht das Angebot von Pornographie über Gewalt, Tauschbörsen und natürlich auch kostenpflichtigen Angeboten bis zu Inhalten von Webseiten die selbst unsere schlimmsten Vorstellungen bei weitem übertreffen

Häufig beherrschen die eigenen Kinder den Computer besser als ihre Eltern. Mit dem richtigen Kniff knacken sie die auferlegten Sperren von teuren und meist unnützen Zensurprogrammen oder starten die Rechner einfach per USB Stick und umgehen so alle Sicherheitseinstellungen. Unsere Kurse zum Thema Internetsicherheit werden an öffentlichen Schulen durchgeführt. Die Teilnahme ist für die jeweiligen Eltern kostenfrei. Über Termine sowie weitere Details erhalten sie Informationen von ihrer Schule oder auf auf Anfrage bei uns.

Mehr Information



Allgemeine Hinweise zum Thema Internetsicherheit, Strafrechtliche Konsequenzen, Schadensersatzhaftung

Der Sichere und vor allem richtige Einsatz von Passwörtern

Den Computer mit Bordmittel von Windows Vista und Windows 7 kostelos absichern (nicht für WIN XP geeignet)

Den Computer vor unerwünschtem Botten mit USB Sticks oder Live CDs schützen

Benutzerkonten Anlegen und Verwalten

Computer- und Internetnutzungszeiten bestimmen

Jugendschutz der jeweiligen Altersgruppe entsprechend einrichten und anpassen

Inernetseiten sperren oder freigeben

Benutzerkonten überwachen, E-Mail austausch kontrollieren, Chatprotokolle lesen oder ausdrucken

Verhindern von Download aus dem Internet sowie der Installation von Software auf dem PC

Die letzten Schritte zum sicheren Computer und Internet für Kinder bzw. Jugendliche

Weitere Themen sind natürlich auf Wunsch oder Anfrage möglich

Natürlich werden sie bei Ihren Schutzbefohlenen nicht auf Begeisterung oder Zustimmung stoßen wenn der Internetzugang und die Computernutzung beschnitten werden. Oft werden Eltern als PARANOID und KONTROLLSÜCHTIG bezeichnet die sich zu diesem Schritt entscheiden.

Folgender Beitrag (Screenshot) aus einem Internetforum steht Stellvertretend für die typische Reaktion eines Jugendlichen

Sind wir PARANOID & KONTROLLSÜCHTIG?

Tauschbörsen (wie z.B. Usenet, Usenext, BitTorrent-Netzwerk, eMule-Kademlia-Netzwerk) und One-Click-Hoster (wie z.B. megaupload.com, rapidshare.com, depositfiles.com, files.mail.ru, drei.to) bieten Software, Spiele, Videofilme, Pornographische Hardcorefilme und vieles mehr zum Download an.

Gefahren sind hier unter anderem:

Da in Filesharing-Netzwerken sehr viele Daten ohne Kontrolle angeboten und kopiert werden, ist man als Nutzer solcher Netzwerke durch Viren, Trojaner, Computerwürmer und andere Schadprogramme gefährdet. Diese Schadprogramme werden von anderen Nutzern gezielt in den verschiedensten Dateien versteckt, um nach erfolgreichem herunterladen Schaden auf fremden Computern anzurichten. Dagegen helfen Antivirenprogramme nur bedingt, da neu programmierte Schadprogramme auch in aktuellen Virenlisten noch nicht erfasst sein können.

Unabsichtlich freigegebene Dateien können zur Verbreitung von persönlichen Daten in Filesharing-Netzwerken führen. Dies kann Beispielsweise bei nachlässiger Konfiguration des Client-Programms passieren, wenn statt des Share-Verzeichnisses versehentlich die ganze Festplatte anderen Teilnehmern zum Download angeboten wird.

Weiter gilt es zu beachten das der Download von Software, Games, Videos und Musik einem Diebstahl im Ladengeschäft in nichts nachsteht und im schlimmsten Fall auf so von Polizei, Justiz und Gericht geahndet wird.

Pornographie, Hardcorevideos für Handy und MP3 Player, Gewaltvideos, Kinderpornographie, Suizidanleitungen, Rechtsradikales Gedankengut, Anleitungen zum Anbau von Cannabispflanzen, Anleitung zu Vergewaltigung, Anleitung und Videos über und zu Tierquälerei, Anleitung zum Knacken von Kreditkarten, Sim und Prepaidkarten und viels mehr bietet das Internet unseren Kinder und Jugenlichen.

Sind wir wirklich PARANOID & KONTROLLSÜCHTIG wenn wir es nicht dulden oder erlauben das unsere Kinder und Jugendlichen obig genannte Internetdienste nutzen.




Es muss nicht immer erst zum schlimmsten, Hausdurchsuchung, Beschlagnahmung von Computer oder Laptop, gebührenpflichtige Abmahnungen, Schadensersatzforderungen, Strafverfahren oder Schlimmstenfalls einer Haftstrafe kommen. Jedoch ist die Gefahr hier schon sehr realistisch einzuschätzen.


Im Internet bleibt kein Besuch einer Webseite unbemerkt. Jeder Zugriff auf Webseiten, ganz gleich welcher Art wird anhand ihrer IP Adresse dokumentiert. Programme die versprechen ihre IP Adresse zu verbergen sind oft nur augenwischerei.

Über ihre IP Adresse sind sie namentlich mit Anschrift über ihren Provider zu identivizieren. Sicher können Sie sich vorstellen was passiert wenn sich Ihr Kind auf einer Kinderpornographie- oder einer anderen ins Visier der Ermittler genommene Webseite herumtreibt.




Eine Hausdurchsuchung, beschlagnahme ihrer Computer oder die Verhaftung am Arbeitsplatz werden hier noch die harmlosesten Dinge sein die Ihnen hier wiederfahren werden.

Ob Sie in der Gerichtsverhandlung wirklich glaubhaft machen können das nicht Sie, sondern ihr Kind sich auf Kinderpornographie Webseiten bewegt haben sein einmal dahingestellt.

Die zehn wichtigsten Regeln für den sicheren Umgang mit dem Internet

Bevor Sie Ihren Kindern erlauben, ohne Ihre Aufsicht online zu gehen, stellen Sie einige Regeln auf, denen alle im Vorfeld zustimmen.

   

Hier finden Sie hier einige Denkanstöße und Regeln für Themen zur Internetsicherheit.

Ermuntern Sie Ihre Kinder, Ihnen ihre Erfahrungen im Internet mitzuteilen. Nutzen Sie das Internet gemeinsam mit Ihren Kindern.


Erklären Sie Ihren Kindern, dass es wichtig ist, sich auf ihren Instinkt zu verlassen. Wenn Ihre Kinder bedenken zu bestimmten Onlineinhalten haben, sollten sie Ihnen dies mitteilen.


Wenn Ihre Kinder Chaträume besuchen, Instant Messaging verwenden, an Onlinespielen teilnehmen und so weiter, die einen Anmeldenamen zur Identifikation erfordern, helfen Sie Ihren Kindern bei der Namensauswahl und vergewissern Sie sich, dass dabei keine persönlichen Informationen preisgegeben werden.

Bestehen Sie darauf, dass Ihre Kinder niemals Ihre Adresse, Telefonnummer oder andere persönliche Daten angeben und auch keine Angaben zu besuchten Schulen oder bevorzugten Spielplätzen machen.


Erklären Sie Ihren Kindern, dass das, was im Alltag als richtig oder falsch gilt, auch auf das Internet zutrifft.



Zeigen Sie Ihren Kindern, wie sie andere Onlinebesucher mit Respekt behandeln. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kinder verstehen, dass sich die Verhaltensregeln nicht ändern, nur weil sie an einem Computer sitzen.


Bestehen Sie darauf, dass Ihre Kinder das Eigentum anderer im Internet respektieren. Erklären Sie, dass das erstellen illegaler Kopien von Werken Dritter wie Musik, Videospielen und anderen Programmen das gleiche ist, als wenn sie sie im Geschäft stehlen würden.

Weisen Sie Ihre Kinder an, Onlinefreunde niemals persönlich zu treffen. Erklären Sie, dass Onlinefreunde nicht immer unbedingt die Personen sind, als die sie sich ausgeben.


Bringen Sie Ihren Kindern bei, dass nicht alles, was Sie online lesen oder sehen, auch wahr ist. Ermutigen Sie Ihre Kinder, Fragen zu stellen, wenn sie sich nicht sicher sind.


Überwachen Sie die Onlineaktivität Ihrer Kinder mit Bordmitteln von Windows Vista oder Windows 7. Über Jugendschutzeinstellungen können Sie schädigende Inhalte herausfiltern, die von Ihren Kindern besuchten Webseiten überwachen und herausfinden, welche Aktivitäten Ihre Kinder auf diesen Webseiten durchführen.

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Kurse an Schulen für Eltern
Wir zeigen ihnen wie sie mit wenigen Schritten das Internet bereit und vor allem Sicher für Kinder und Jugendliche machen. Die Teilnahme ist natürlich für Eltern Gratis. Termine auf Nachfrage.
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